Art-Déco-Vase mit geometrischen Mustern und Craquelé-Glasur in warmen Erdtönen und tiefem Blaugrün
AntiqBot Blog · 14. März 2026 · 6 Min. Lesezeit

Art-Déco-Keramik erkennen: Material, Form und Signatur

Art Deco (etwa 1920–1940) brachte einige der markantesten Keramikobjekte des 20. Jahrhunderts hervor. Es ist zugleich einer der am häufigsten imitierten Stile, sowohl während der Epoche selbst als auch danach.

Die Erkennung beginnt mit drei Elementen: dem Material, der Form und der Signatur.

Material: Was Sie sehen und fühlen

Authentische Art-Déco-Keramik aus führenden Ateliers verwendet bestimmte Glasurarten, die erkennbar sind, sobald Sie wissen, worauf Sie achten müssen.

Fühlen Sie den Boden: Hochwertiges Art-Déco-Steingut hat häufig einen rauen, unglasierten Boden oder einen Boden mit einer deutlich matten Beschichtung. Dies ist eine bewusste Entscheidung, kein Verarbeitungsfehler.

Form: Die geometrische Signatur

Art Deco löst sich von den organischen, floralen Formen des Jugendstils. Die Formensprache ist geometrisch, stilisiert und symmetrisch.

Hinweis: Reproduziertes Art Deco neigt zu Übertreibungen, zu vielen Details, zu viel Symmetrie und zu wenig Spannung. Authentizität liegt in der Feinheit der Komposition.

Signatur: Was Sie wissen müssen

Die meisten bedeutenden Art-Déco-Keramiker signierten ihre Arbeiten. Eine Signatur ist jedoch keine Garantie, sondern ein Hinweis, der überprüft werden muss.

Bekannte Namen der Epoche, die häufig reproduziert werden: Primavera, Longwy, Mougin, Chaplet. Schlagen Sie das Atelier im Zweifelsfall vor dem Kauf in einem spezialisierten Katalog nach.

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